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Polizisten greifen so oft zum Taser wie noch nie

Schweizer Polizisten haben die Elektroschock-Pistole im vergangenen Jahr so häufig gezückt wie nie zuvor.

Ein Genfer Polizist bei einer Demonstration des Tasers X26. (Archiv)
Ein Genfer Polizist bei einer Demonstration des Tasers X26. (Archiv)
Salvatore Di Nolfi, Keystone

Schweizer Polizisten haben im letzten Jahr den Taser 40 Mal eingesetzt – eine Rekordmarke, wie die Statistik der Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten zeigt. Im Vergleich zu 2016 entspricht dies einer Zunahme von einem Drittel, berichtete Radio Energy am Freitag.

Obschon die Beamten 2017 die Elektroschockpistole häufiger zückten, wurde weniger häufig abgedrückt als in den letzten Jahren – in letzten Jahr war dies 13 Mal der Fall.

Der Taser hat eine abschreckende Wirkung: Wer davon getroffen wird, wird für mehrere Sekunden komplett ausser Gefecht gesetzt. Für Max Hofmann, Generalsekretär des Verbands Schweizerischer Polizei-Beamter, ist der Taser deshalb ein sehr effizientes Mittel gegen aggressive Leute, wie er gegenüber Energy sagt.

Einen neuen Tiefstand hat die Zahl der Schusswaffeneinsätze im vergangenen Jahr erreicht. Nur in sieben Fällen haben Schweizer Polizisten ihre Dienstwaffe eingesetzt. In den Jahren 2015 und 2016 hatte es noch je 15 Schusswaffeneinsätze gegeben.

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