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Vergewaltigungsvorwurf: Neymar stark entlastet

Die Anschuldigungen eines Models gegen den Stürmerstar werden von der brasilianischen Polizei nicht mehr weiter verfolgt.

chk
«Die polizeilichen Ermittlungen können jederzeit wieder aufgenommen werden, sobald neue Beweise vorliegen»: Neymar.
«Die polizeilichen Ermittlungen können jederzeit wieder aufgenommen werden, sobald neue Beweise vorliegen»: Neymar.
Fernando Bizerra, Keystone
Heftige Vorwürfe gegen Neymar: Eine Frau beschuldigt den Brasilianer, sie Mitte Mai in Paris vergewaltigt zu haben. Die beiden hätten sich über Instagram kennengelernt, der Stürmerstar von Paris St-Germain soll sie zu einem Treffen eingeladen haben.
Heftige Vorwürfe gegen Neymar: Eine Frau beschuldigt den Brasilianer, sie Mitte Mai in Paris vergewaltigt zu haben. Die beiden hätten sich über Instagram kennengelernt, der Stürmerstar von Paris St-Germain soll sie zu einem Treffen eingeladen haben.
EPA/Yoan Valat
Neymar reagierte am Morgen nach den Anschuldigungen prompt und veröffentlichte am 2. Juni ein siebenminütiges Video auf Instagram. Darin sagt er, er sei in eine Falle getappt. Dazu stellte er den gesamten Chatverlauf mit der Frau online, inklusive anzüglicher Bilder, die sie ihm über WhatsApp geschickt hatte.
Neymar reagierte am Morgen nach den Anschuldigungen prompt und veröffentlichte am 2. Juni ein siebenminütiges Video auf Instagram. Darin sagt er, er sei in eine Falle getappt. Dazu stellte er den gesamten Chatverlauf mit der Frau online, inklusive anzüglicher Bilder, die sie ihm über WhatsApp geschickt hatte.
Screenshot Instagram
Auch Neymars Vater – Neymar senior – nahm im brasilianischen Fernsehen bereits Stellung. Er warf der Frau vor, seinen Sohn erpressen zu wollen. Dieser habe sie nämlich abgewiesen.
Auch Neymars Vater – Neymar senior – nahm im brasilianischen Fernsehen bereits Stellung. Er warf der Frau vor, seinen Sohn erpressen zu wollen. Dieser habe sie nämlich abgewiesen.
EPA/Toni Albir
Neymar selbst weilt momentan mit der brasilianischen Nationalmannschaft in Teresópolis, um sich für die Copa América vorzubereiten, die am 15. Juni mit dem Spiel seiner Mannschaft gegen Bolivien beginnt.
Neymar selbst weilt momentan mit der brasilianischen Nationalmannschaft in Teresópolis, um sich für die Copa América vorzubereiten, die am 15. Juni mit dem Spiel seiner Mannschaft gegen Bolivien beginnt.
AP Photo/Leo Correa
Am Montag, 3. Juni, äusserte sich Brasiliens Nationalcoach Tite zu den Missbrauchs-Vorwürfen. «Ich bin mir der Tragweite der aktuellen Geschehnisse um Neymar bewusst», sagte er an einer vorgezogenen Pressekonferenz. «Aber ich kann hier kein Urteil über diese Angelegenheit fällen und werde dies auch nicht tun», betonte Tite weiter.
Am Montag, 3. Juni, äusserte sich Brasiliens Nationalcoach Tite zu den Missbrauchs-Vorwürfen. «Ich bin mir der Tragweite der aktuellen Geschehnisse um Neymar bewusst», sagte er an einer vorgezogenen Pressekonferenz. «Aber ich kann hier kein Urteil über diese Angelegenheit fällen und werde dies auch nicht tun», betonte Tite weiter.
Antonio Lacerda, Keystone
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Die brasilianische Polizei hat die Ermittlungen wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen den Fussballstar Neymar eingestellt. Die leitende Ermittlerin Juliana Lopes Bussacos habe die Anschuldigungen eines Models gegen den Stürmer des französischen Erstligisten Paris Saint Germain eingehend geprüft und sich dazu entschieden, keine Empfehlung für eine Klageerhebung abzugeben, berichtete das Nachrichtenportal G1 am Montag. Dies, nachdem die Polizei unter anderem die Bilder der Überwachungskameras im Hotel auswerteten und Zugriff auf das ärztliche Protokoll des Models hatten.

Die Staatsanwaltschaft muss nun innerhalb von 15 Tagen über das weitere Vorgehen entscheiden. Sie kann entgegen der Empfehlung der Polizei Anklage gegen Neymar erheben, den Fall zu den Akten legen oder weitere Ermittlungen anordnen.

Das Model wirft Neymar vor, sie Mitte Mai in Paris in angetrunkenem Zustand und «mit Anwendung von Gewalt» zum Sex gezwungen zu haben. Neymar räumt zwar ein, die Frau in Paris getroffen zu haben, wies die Vergewaltigungsvorwürfe allerdings stets zurück.

(dpa)

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