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Polizei bestätigt ungenaue Angaben in Armeewaffen-Statistik

Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik zu Suiziden mit Armeewaffen seien nicht zuverlässig, sagen Experten seit Wochen. Das bestätigt jetzt auch ein Polizeisprecher gegenüber Redaktion Tamedia.

Eine zuverlässige Statistik müsste sich auch auf die Angaben der Rechtsmediziner stützen: SIG 550 im Januar 2010.
Eine zuverlässige Statistik müsste sich auch auf die Angaben der Rechtsmediziner stützen: SIG 550 im Januar 2010.

Das Bundesamt für Gesundheit und das Bundesamt für Statistik haben unterschiedliche Angaben darüber verbreitet, wie oft bei Schusswaffen-Suiziden Armeewaffen im Spiel waren. Das BFS sprach von 9 Prozent, während das BAG mit Verweis auf verschiedene Studien von einer Quote von über 40 Prozent sprach. Der Verfasser des BAG-Faktenblatts warf dem BFS im Gespräch mit Redaktion Tamedia vor, sich auf die «inkonsistenten» Daten der polizeilichen Kriminalstatistik zu verlassen.

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