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Oskar Freysinger und das Gesetz des Schweigens

Der Walliser SVP-Politiker wirft als Thriller-Autor der Justiz seines Kantons Versagen in einem Kriminalfall vor.

«Exemplarisch gut abgehandelt»: Autor und SVP-Nationalrat Oskar Freysinger (l.) erhält Lob von SP-Nationalrat Andreas Gross. Foto: Keystone
«Exemplarisch gut abgehandelt»: Autor und SVP-Nationalrat Oskar Freysinger (l.) erhält Lob von SP-Nationalrat Andreas Gross. Foto: Keystone

Dass ein linker Nationalrat einen rechten Nationalrat mit Lob überschüttet, dass er öffentlich Sympathie für ihn bekundet – so was kommt selten vor. Es passiert am Dienstagabend in Bern, Restaurant Zunft zu Webern. Das Lokal liegt nur ein paar hundert Meter vom Bundeshaus entfernt, wo sich Linke und Rechte sonst nichts zu schenken pflegen. Da sitzt nun also in der Zunftstube der Zürcher Sozial­demokrat Andreas Gross dem Walliser SVP-Politiker Oskar Freysinger gegenüber. Gross spricht nur gut über seinen Ratskollegen. Er sagt: «Es ist fantastisch, Oskar, dass du das gemacht hast.» Und: «Du hast das exemplarisch gut abgehandelt.»

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