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Olympionike ohne Maulkorb

Bundespräsident Ueli Maurer scheut Auftritte im Ausland. Lieber weibelt er – so wie heute in Davos – für die Olympiakandidatur. Auch wenn er früher vehement dagegen kämpfte, dass Bundesräte in Abstimmungen eingreifen.

Gute Laune am Start: Mit Swiss-Olympic-Präsident Jörg Schild (r.) erläutert Sportminister Ueli Maurer in Bern das Anforderungsprofil einer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022. (24. Januar 2011)
Gute Laune am Start: Mit Swiss-Olympic-Präsident Jörg Schild (r.) erläutert Sportminister Ueli Maurer in Bern das Anforderungsprofil einer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022. (24. Januar 2011)
Lukas Lehmann, Keystone
Konkretere Pläne: Am 24. Mai 2012 stellen Maurer und Schild unter anderem das Logo zur Olympiakandidatur Graubündens vor.
Konkretere Pläne: Am 24. Mai 2012 stellen Maurer und Schild unter anderem das Logo zur Olympiakandidatur Graubündens vor.
Peter Klaunzer, Keystone
Lässt ihn das Bündner Stimmvolk am 3. März im Schnee stehen?
Lässt ihn das Bündner Stimmvolk am 3. März im Schnee stehen?
Keystone
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An der Albisgüetlitagung 2013 der SVP brachte Ueli Maurer sein politisches Leitmotiv mit einer Weisheit Gottfried Kellers auf den Punkt: «Alles Grosse und Edle ist einfacher Art», zitierte der Bundespräsident. Bei der Olympiakandidatur lässt sich Maurer aber nicht unbedingt von Keller leiten: Eine Veranstaltung einfacher Art dürften nachhaltige Olympische Spiele auch im Kanton Graubünden nicht werden, wie die Kritiker der Kandidatur betonen. Die Spiele sind erfahrungsgemäss ein Massenspektakel und ein riskantes Abenteuer.

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