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Olympiakandidatur droht wegen Streit um Defizitgarantie das Ende

Für den Bündner Regierungspräsidenten ist klar: Kommt der Bund nicht unbeschränkt für ein Defizit der Spiele in St. Moritz auf, finden diese nicht statt. In Bern regt sich Widerstand.

Ohne Defizitgarantie läuft nichts in St. Moritz. Aber wer bezahlt?
Ohne Defizitgarantie läuft nichts in St. Moritz. Aber wer bezahlt?
Felix Schaad

Eines ist klar: Ohne staatliche Defizitgarantie finden 2022 in der Schweiz keine Olympischen Spiele statt. Denn ohne eine solche Zusage vergibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Spiele anderswohin. Spätestens 2014 ist die Garantie fällig. Die Schweiz muss also klären, wer zahlt, falls das Budget nicht eingehalten werden kann. Der Kanton Graubünden hat sich bereits aus dem Rennen genommen. Die Vorlage, über die das Bündner Volk am 3. März abstimmt, schliesst das Übernehmen einer Defizitgarantie explizit aus. So hat es der Regierungsrat in die Botschaft geschrieben und das Parlament zur Sicherheit gleich auch direkt im Beschluss festgehalten.

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