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Nur 13 Prozent der Gelder erreichen die Schüler

Nur ein Bruchteil der Million, die der Bund jährlich für Sprachaustausche ausgibt, landet bei den Schülern. Das meiste Geld versickert in der Verwaltung. Dennoch kann die CH-Stiftung den Auftrag behalten.

Eine Schulklasse aus Kehrsatz empfängt gleichaltrige Jugendliche aus Freiburg. Der Austausch soll das Verständnis der Jugendlichen für andere Landessprachen fördern.
Eine Schulklasse aus Kehrsatz empfängt gleichaltrige Jugendliche aus Freiburg. Der Austausch soll das Verständnis der Jugendlichen für andere Landessprachen fördern.
Keystone

Seit 2010 unterstützt das Bundesamt für Kultur (BAK) via die CH-Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit Schüleraustauschprojekte zwischen den Sprachregionen. Eine Evaluation zeigt nun, dass dies höchst ineffizient geschieht.

Von der jährlich gesprochenen Million Franken landet nur der kleinste Teil dort, wo er Wirkung entfalten könnte: bei den Schulen. 87 Prozent fressen Verwaltung, Personal und Infrastruktur der in Solothurn ansässigen Stiftung auf. Die Autoren des externen Berichts, der dieser Zeitung vorliegt, ermuntern deshalb das BAK, den Partner auszuwechseln, beziehungsweise die kantonalen Anlaufstellen besser einzubeziehen.

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