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Nun geraten auch Studentenbuden und Arbeitswohnungen ins Visier

Die Vertreter der Zweitwohnungsinitiative wechseln auf eine radikalere Position, um der «Verwässerungstaktik» ihrer Gegner zu begegnen. Diese werfen ihnen vor, Versprechen zu brechen.

«Ich möchte mich nicht auf Ausnahmen festlegen», sagt Kampagnenleiterin Vera Weber heute. (Archivbild)
«Ich möchte mich nicht auf Ausnahmen festlegen», sagt Kampagnenleiterin Vera Weber heute. (Archivbild)
Keystone

Am Dienstag, 3. April, tritt erstmals die von Bundesrätin Doris Leuthard einberufene Arbeitsgruppe zusammen, die Franz Webers Zweitwohnungsinitiative umsetzen soll. Das 16-köpfige Gremium wird sich vor allem mit der Frage beschäftigen, was genau unter «Zweitwohnungen» zu verstehen ist, darf deren Anteil ab 2013 doch maximal 20 Prozent pro Gemeinde betragen. Die Initianten betonten bisher stets, es gehe ihnen um die «kalten Betten» in den Tourismusgemeinden: Bewirtschaftete Parahotellerie, Zweitwohnsitze zu Arbeitszwecken und Studenten-WGs könnten von der 20-Prozent-Klausel ausgenommen werden, erklärte Kampagnenleiterin Vera Weber dem TA am 14. März.

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