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Neat-Tunnel öffnen ein Finanzloch

Die Schweiz investiert rund 24 Milliarden Franken in die Neat. Eine Amortisation ist nicht möglich. Im Gegenteil: Nach Betriebsbeginn im Gotthard-Basistunnel dürfte der Verlust bis 2070 zweistellige Milliardenhöhe erreichen.

Auch aus finanzieller Sicht noch eine grosse Baustelle: Die Finanzierung der Neat – im Bild die Gotthard-Baustelle in Faido – stellt den Bund weiterhin vor Herausforderungen.
Auch aus finanzieller Sicht noch eine grosse Baustelle: Die Finanzierung der Neat – im Bild die Gotthard-Baustelle in Faido – stellt den Bund weiterhin vor Herausforderungen.
SBB

Seit das Volk 1992 die Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (Neat) befürwortete, prägen zwei gegenläufige Entwicklungen das Jahrhundertbauwerk: Bundesrat und Parlament redimensionierten das Gesamtprojekt stufenweise; zuerst strichen sie die Zufahrtslinie von Arth Goldau nach Erstfeld, später die zweite Lötschbergröhre und den Zimmerbergtunnel. Trotzdem stiegen die Investitionskosten. Laut neustem Budget erreichen die Kosten der Neat 18,7 Milliarden Franken zum Preisstand 1998 oder rund 24 Milliarden in der Endabrechnung nach aktuellem Stand der Teuerung.

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