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Moritz – allein im Tunnel

Die Schweiz durchsticht den Gotthard – für Europa. Doch die europäischen Verkehrsminister werden der Zeremonie nicht beiwohnen. Sie sind andersweitig beschäftigt und lassen Moritz Leuenberger allein im Tunnel stehen.

Wird bei der Durchschlagsfeier tief unten im Gotthard eine Grussbotschaft aus Luxemburg erhalten: Bundesrat Moritz Leuenberger. (Bild: Der Verkehrsminister bei einer Besichtigung des Gotthardtunnels bei Sedrun im Juli 2009)
Wird bei der Durchschlagsfeier tief unten im Gotthard eine Grussbotschaft aus Luxemburg erhalten: Bundesrat Moritz Leuenberger. (Bild: Der Verkehrsminister bei einer Besichtigung des Gotthardtunnels bei Sedrun im Juli 2009)
Keystone

Kann man den Gotthard-Basistunnel genügend würdigen? Verkehrsminister Leuenberger sagte es in einem Interview jüngst so: «Dieser Tunnel ist für die Schweiz von immenser Bedeutung und ein grosser Beitrag an den Aufbau der europäischen Infrastrukturen. Dieses gigantische Bauwerk war ein Wagnis und ein Risiko.» Und um die Bedeutung für die EU-Verkehrspolitik nochmals herauszustreichen, antwortet der abtretende Bundesrat auf die Frage, wie man auf das Jahrhundertwerk in den Nachbarländern reagiert, folgendermassen: «Mit einer grenzenlosen Bewunderung. Manchmal werde ich fast rot.»

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