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Mit dem Raser-Auto zum Prozess

Rebecca Narducci, Cousine eines Raseropfers, erzählt von den erschreckenden Entdeckungen nach dem folgenschweren Unfall.

Unbeschreibbares Leid: Rebecca Narducci, Cousine eines Raseropfers, an der Pressekonferenz zur Volksinitiative «Schutz vor Rasern».
Unbeschreibbares Leid: Rebecca Narducci, Cousine eines Raseropfers, an der Pressekonferenz zur Volksinitiative «Schutz vor Rasern».
Keystone

Jeder tödliche Raserunfall verändert das Leben der Angehörigen für immer. Deren Leid sei nicht beschreibbar, sagte Rebecca Narducci, Cousine eines Raseropfers. Viel schlimmer sei aber das Wissen, dass der Tod ihrer damals 14-jährigen Cousine hätte verhindert werden können.

«Unglaublich» seien die Entdeckungen nach dem folgenschweren Unfall gewesen, erzählte Narducci, selbst Mitglied des Initiativkomitees «Schutz vor Rasern». «Dem Fahrer war vor dem Unfall bereits siebenmal der Führerschein wegen Übertretens der Höchstgeschwindigkeit entzogen worden.»

Mit dem Raser-Auto zum Prozess

Das sei aber nicht alles. «Der Raser konnte mit demselben Auto, mit welchem er meine Cousine zu Tode gefahren hatte, zum Prozess fahren», erzählte Narducci. Erst nach dem Kampf ihrer Familie und auf Druck der Öffentlichkeit habe er endlich den Führerausweis abgeben müssen. Sie engagiere sich aus einem einfachen Grund für die Volksinitiative: Raser müssen definitiv von der Strasse weg.

Die ohnmächtige Wut über Strassenrambos kennt auch der Basler FDP-Nationalrat Peter Malama: Er hat vor rund eineinhalb Jahren einen Bekannten verloren. Der Mann wurde mitten in einem Basler Wohnquartier von einem Raser erfasst. «Dieses Erlebnis machte mir schlagartig klar: Es kann jeden und jede treffen, in jedem Moment», sagte Malama.

SDA/jak

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