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Millionen für die SBB

Grünes Licht vom Bundesrat: Die SBB erhalten deutlich mehr Budget. Ein grosser Teil des Geldes fliesst in ein konkretes Projekt.

Seit Jahren Finanzbedarf: Gleisbau am Bahnhof Lausanne im September 2009.
Seit Jahren Finanzbedarf: Gleisbau am Bahnhof Lausanne im September 2009.
Keystone

Der Bundesrat hat am Mittwoch eine Zusatzvereinbarung mit dem Bahnunternehmen gutgeheissen. Sie wurde nötig, weil das Parlament im Dezember 2010 den SBB für das laufende und das nächste Jahr 140 Millionen Franken mehr zusprach, als der Bundesrat beantragt hatte. 80 Millionen davon werden nun in Substanzerhaltungen und Anpassungen an die Erfordernisse des Verkehrs und den Stand der Technik gesteckt.

Weitere 60 Millionen Franken sind für Erweiterungen geplant, davon 26 Millionen für Land- und Gebäudeerwerb im Hinblick auf den Ausbau des Knotens Lausanne. Für 10 Millionen Franken werden Profilanpassungen zwischen Lausanne und Vevey VD ausgeführt. 13 Millionen gehen an Ausbauten für den Güterverkehr zwischen Chavornay VD und Rothenburg LU sowie an das Vorprojekt und die Planauflage des Rangierbahnhofs Limmattal.

In den Jahren 2011 und 2012 stehen insgesamt 3,462 Milliarden Franken für Betrieb und Substanzerhaltung der SBB zur Verfügung. Für die Privatbahninfrastruktur hat das Parlament 1,279 Milliarden Franken gesprochen, 60 Millionen mehr als vom Bundesrat vorgeschlagen. Wie diese zusätzlichen Mittel verwendet werden, ist noch unklar.

SDA/raa

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