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Max Göldi hat seine Strafe verbüsst

Der Schweizer wäre in Freiheit, wenn man die Tage anrechnet, die er schon festgehalten wurde. Doch Ghadhafi denkt nicht daran.

Wenn Lybien ein Rechtsstaat wäre und es Gadhafi nicht gäbe: Max Göldi wäre bereits auf freiem Fuss sein.
Wenn Lybien ein Rechtsstaat wäre und es Gadhafi nicht gäbe: Max Göldi wäre bereits auf freiem Fuss sein.
Keystone

Eigentlich müsste Max Göldi freigelassen werden. Eigentlich. Wenn Libyen jener Rechtsstaat wäre, den es zu sein vorgibt. Doch Max Göldi ist noch immer inhaftiert, seit über zwei Monaten.

Am 22. Februar 2010 ist der Länderchef des Aargauer Industriekonzerns ABB wegen angeblicher Visavergehen zu vier Monaten Haft verurteilt worden. Zuvor hatte Göldi bereits zehn Tage hinter Gitter verbracht. Im Sommer 2008 waren er und weitere Angestellte von Schweizer Firmen verhaftet worden – als Rache für die Inhaftierung des libyschen Diktatorensohns Hannibal alGhadhafi in Genf, mit der der Konflikt zwischen der Schweiz und Libyen seinen Anfang nahm.

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