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Leuthard: Beim Klimaschutz braucht es viele kleine Schritte

Die Energieministerin fordert Investitionen in CO2-freie Energien. Sie zeigt sich besorgt darüber, dass die Verhandlungen über die Umsetzung der Pariser Abkommens blockiert werden.

thu
Führte an der Konferenz bilaterale Gespräche mit Ministern: Bundesrätin Doris Leuthard in Marrakesch. (17. November 2016)
Führte an der Konferenz bilaterale Gespräche mit Ministern: Bundesrätin Doris Leuthard in Marrakesch. (17. November 2016)
Mosa'ab Elshamy, Keystone

An der Klimakonferenz in Marrakesch hat Bundesrätin Doris Leuthard für eine entschlossene Umsetzung des Pariser Klimaschutz-Abkommens plädiert. Weltweit nötig seien insbesondere Investitionen in CO2-freie Energien. In ihrer Rede sagte die Schweizer Umweltministerin weiter, es brauche mehr private Mittel zur Finanzierung klimapolitischer Massnahmen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Sie appellierte an die Privatwirtschaft, in klimafreundliche Technologien zu investieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, wie es in einem Communiqué des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hiess.

Die Umsetzung des Pariser Klimaübereinkommens erfordere von jedem einzelnen Land eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Politik. Leuthard zeigte sich laut der UVEK-Mitteilung besorgt darüber, dass der Verhandlungsprozess von einzelnen Ländern blockiert werde, die den Zustand anstrebten, wie er vor Abschluss des Pariser Abkommens geherrscht habe.

Bilaterale Treffen

Leuthard nutzte zudem die Gelegenheit, um in Marrakesch mit mehreren Ministerinnen und Ministern bilaterale Gespräche zu führen. Zentrales Thema beim Treffen mit dem Premierminister von Fidschi, Frank Bainimarama, war Fidschis Präsidentschaft für die UNO-Klimakonferenz im Jahr 2017 in Bonn. Sie unterstrich die Erwartung der Schweiz, dass 2017 mit Hochdruck weitergearbeitet werde.

Mit den Ministerinnen und Ministern der von der Schweiz geleiteten Environmental Integrity Group EIG (Korea, Liechtenstein, Mexiko, Monaco und Schweiz) und mit UNFCCC-Exekutivsekretärin Patricia Espinosa besprach die UVEK-Vorsteherin den weiteren Verhandlungsprozess. Im Gespräch mit der neuseeländischen Klimaministerin Paula Bennett wurden die Marktmechanismen bei Emissionshandelssystemen erörtert.

(SDA)

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