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Lehrer verlangen mindestens 6 Prozent mehr Lohn

Die Schweizer Lehrerinnen und Lehrer wollen endlich besser bezahlt werden. Ihr Dachverband LCH fordert eine «verlässliche Lohnperspektive», weil die Karrierechancen im Beruf gering seien.

Die Lehrerin Michaela Waltz zeigt den Kindern in Basel am ersten Schultag, wie sie sich die Hände waschen sollten (10. August 2009).
Die Lehrerin Michaela Waltz zeigt den Kindern in Basel am ersten Schultag, wie sie sich die Hände waschen sollten (10. August 2009).
Keystone

Der Dachverband der Lehrer (LCH) fordert für 2012 eine Reallohnerhöhung von mindestens 6 Prozent, den vollen Teuerungsausgleich in allen Kantonen sowie eine «verlässliche Lohnperspektive». Der Lehrberuf kenne in der Regel keine Berufskarriere.

Deshalb sei eine verlässliche Lohnperspektive unabdingbar, um auf dem Stellenmarkt konkurrieren zu können, heisst es in einer LCH-Mitteilung vom Mittwoch. Die Lohnentwicklung müsse wieder in allen Kantonen gesetzlich verankert werden.

Ins Hintertreffen geraten

Es gebe in gewissen Kantonen Berufseinsteiger, «die heute in Franken und Rappen weniger verdienen als die Berufseinsteiger im Jahr 1993 – und dies bei einer Teuerung von 16,1 Prozent».

Die Anstellungsbedingungen für Lehrkräfte müssten endlich attraktiver werden. Sonst werde sich der Lehrermangel in den nächsten Jahren weiter verschärfen, zumal die Gehälter in anderen Berufen mit ähnlichem Anforderungsprofil um 10 bis 85 Prozent höher seien. Dies habe eine Salärvergleichsstudie von PricewaterhouseCoopers vom letzten Jahr ergeben.

SDA/rub

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