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Konservative bekämpfen neues Adoptionsrecht

Ein neues Gesetz würde es Homosexuellen erlauben, die Kinder ihrer Partner zu adoptieren. Dagegen wird nun das Referendum ergriffen.

In den Niederlanden bereits möglich: Ein lesbisches Paar mit ihrem Kind in der Stadt Zwolle. (1. April 2014) Bild:Jerry Lampen/AFP/Getty Images
In den Niederlanden bereits möglich: Ein lesbisches Paar mit ihrem Kind in der Stadt Zwolle. (1. April 2014) Bild:Jerry Lampen/AFP/Getty Images

Konservativ-bürgerliche Kreise bekämpfen die Stiefkindadoption für Homosexuelle mit dem Referendum. Sie haben bis am 6. Oktober Zeit, die nötigen 50'000 Unterschriften zu sammeln. Die Frist ist am Dienstag im Bundesblatt publiziert worden.

Das Parlament hatte die Änderung des Zivilgesetzbuchs in der Sommersession beschlossen: Homosexuelle sollen Kinder ihres Partners oder ihrer Partnerin in Zukunft adoptieren dürfen. Heute ist die Stiefkindadoption Ehepaaren vorbehalten.

Es sei eine «Büchse der Pandora»

Künftig soll sie in allen Paarbeziehungen möglich sein, unabhängig vom Zivilstand und von der sexuellen Orientierung. Dagegen wehrt sich ein Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU. Damit werde eine «Büchse der Pandora» geöffnet und das Kindeswohl «auf dem Altar von nimmersatten Ideologien geopfert», kritisierten die Gegner nach dem Entscheid der Räte.

SDA/mch

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