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Kommission will sogar 1.30 Franken

Erst sprachen sich prominente Politiker für einen Frankenkurs von 1.25 pro Euro aus. Nun doppelt die zuständige Nationalratskommission nach und wünscht eine noch höhere Euro-Untergrenze.

Fünf Rappen höher wäre möglich: SVP-Nationalrat Hans Kaufmann steht einer Anhebung der Euro-Untergrenze positiv gegenüber.
Fünf Rappen höher wäre möglich: SVP-Nationalrat Hans Kaufmann steht einer Anhebung der Euro-Untergrenze positiv gegenüber.
Keystone
Einen Zehner nach oben: SP-Ständerätin Anita Fetz äussert den Wunsch nach einer stärkeren Intervention der SNB.
Einen Zehner nach oben: SP-Ständerätin Anita Fetz äussert den Wunsch nach einer stärkeren Intervention der SNB.
Keystone
Die Nationalbank muss unabhängig handeln: FDP-Präsident Fulvio Pelli will der Geldpolitik alle Spielräume offen lassen.
Die Nationalbank muss unabhängig handeln: FDP-Präsident Fulvio Pelli will der Geldpolitik alle Spielräume offen lassen.
Keystone
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Besser als gar nichts, aber immer noch zu wenig – der Kreis derjenigen, welche die Anhebung der Währungsuntergrenze von 1.20 Franken pro Euro fordern, vergrössert sich laufend. Jüngstes Mitglied im Rudel der Rufenden ist der Wirtschaftsverband Economiesuisse. Der Gleichgewichtskurs liege zwischen 1.30 und 1.40 Franken, verkündete Präsident Gerold Bührer gestern in der «SonntagsZeitung» und ergriff dabei die Gelegenheit, die SNB zum Handeln zu ermuntern. Dass die Gewerkschaften einen höheren Frankenkurs wünschen, ist bekannt; seit Monaten macht sich der Schweizerische Gewerkschaftsbund in Communiqués stark für eine Schwelle von 1.40. Der höhere Kurs sei nötig, um Arbeitsplatzverlust und Lohndumping entgegenzuwirken, so der SGB.

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