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Katholiken fordern neue Sexualmoral

Tausende Schweizer Katholiken haben vor der Familiensynode im Herbst ihre Meinung zu den Themen Familie, Ehe und Sexualität geäussert. Für viele ist die Haltung der Kirche in diesen Dingen fremd und überlebt.

Rosenkranzbeten in der Berner Dreifaltigkeitskirche. Foto: Monika Flückiger (Keystone)
Rosenkranzbeten in der Berner Dreifaltigkeitskirche. Foto: Monika Flückiger (Keystone)

«Die Kirche hat keinerlei Glaubwürdigkeit in Sachen Sexualität», «altmodisch und weltfremd», «Beteiligte fordern mehr Demut und weniger Arroganz». So lauten die Schlagzeilen, die der soeben abgeschlossene Gesprächsprozess der Schweizer Bistümer im Vorlauf zur Bischofssynode provoziert hat. Diese kritischen Äusserungen erstaunen auf den ersten Blick, will doch die erneut im Oktober in Rom tagende Synode unter dem Stichwort «Pastorale Wende» neue Antworten auf die drängenden Fragen zu Familie, Ehe und Sexualität geben. Zudem ist es ein viel gelobtes Novum, dass sie zuvor die Kirchenbasis um ihre Meinung gebeten hat.

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