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Junge Grüne fassen keine Parole zu Präimplantationsdiagnostik

Pragmatismus statt «Sternstunde Philosophie» bei den Jungen Grünen. Sie beschlossen die Stimmfreigabe für die Abstimmung zur Präimplantationsdiagnostik.

Die Jungen Grünen haben am Samstag die Parolen für die Abstimmungen vom 14. Juni gefasst. Bei der Präimplantationsdiagnostik stellten sie sich gegen die Mutterpartei und beschlossen Stimmfreigabe. Der Entscheidung war eine kontroverse Diskussion vorausgegangen.

«Bevor die Diskussion in eine ausführliche Sternstunde Philosophie verkam, obsiegte ein Antrag auf Stimmfreigabe knapp», schreibt die Partei in einer Mitteilung.

Die Mutterpartei hatte an ihrer Delegiertenversammlung von Mitte April die Ja-Parole beschlossen. Die Verfassungsänderung macht den Weg frei für die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik.

Deutlich fielen die Entscheide zu den anderen drei Vorlagen aus. Die rund 60 Mitglieder der Jungen Grünen sagten Ja zur Stipendieninitiative, der Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) und der Erbschaftssteuerinitiative.

SDA/rsz

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