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Alstom-Personalvertreter «von falschen Tatsachen überzeugt»

Nach dem Alstom-Schock: SP-Nationalrat und Gewerkschafter Corrado Pardini ist unzufrieden und glaubt, die Entlassungswelle hätte verhindert werden können. Seine Argumente.

Bleibt erhalten, doch wird Personal entlassen: Alstom-Standort in Birr. (13. Januar 2016)
Bleibt erhalten, doch wird Personal entlassen: Alstom-Standort in Birr. (13. Januar 2016)
Urs Flüeler, Keystone

Alle waren sie zuversichtlich und erleichtert: Bundesrat Johann Schneider-Ammann (FDP), der Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann (SP), der Badener Stadtammann Geri Müller (Grüne), der Alstom-Personalvertreter Jürg Baumgartner. Zuvor war in den Medien spekuliert worden, dass die Übernahme des französischen Energiekonzerns durch den amerikanischen Konkurrenten General Electric (GE) einen drastischen Stellenabbau in der Schweiz mit sich bringen könnte. Von einem Kahlschlag war die Rede; bis zu 4400 Stellen von rund 6000 Stellen in Baden und an anderen Standorten im Kanton Aargau seien bedroht. Nach Gesprächen mit der Alstom-Spitze Ende letzten Juni zeigten sich aber Behörden- und Personalvertreter beruhigt: «Ich bin zuversichtlich, dass diese Tätigkeiten weitergeführt werden und damit die Arbeitsplätze erhalten bleiben», sagte etwa Schneider-Ammann.

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