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Untergetaucht? IZRS-Chef meldet sich zu Wort

Die Behörden wissen gemäss Amtsblatt nicht, wo sich Nicolas Blancho aufhält. Derweil spottet dieser auf Twitter.

Die Finanzen des IZRS sind undurchsichtig: Nicolas Blancho während einer Veranstaltung in Genf. (Archiv)
Die Finanzen des IZRS sind undurchsichtig: Nicolas Blancho während einer Veranstaltung in Genf. (Archiv)
Martial Trezzini, Keystone
Auf private und geschäftliche Handlungen der Mitglieder habe man keinen Einfluss: Generalsekretärin Ferah Ulucay.
Auf private und geschäftliche Handlungen der Mitglieder habe man keinen Einfluss: Generalsekretärin Ferah Ulucay.
Siggi Bucher, Keystone
«Herr Reimann und Herr Portmann betreiben verantwortungslose Symbolpolitik»: IZRS-Präsident Nicolas Blancho.
«Herr Reimann und Herr Portmann betreiben verantwortungslose Symbolpolitik»: IZRS-Präsident Nicolas Blancho.
Siggi Bucher, Keystone
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Wo ist Nicolas Blancho? Wie aus einer Anzeige im aktuellen Berner Amtsblatt hervorgeht, wissen die Behörden nicht, wo sich der Präsident des Islamischen Zentralrats Schweiz, IZRS, zurzeit aufhält. Auch IZRS-Sprecher Qaasim Illi machte der «Berner Zeitung» dazu keine Angaben – «aus Sicherheits- und Personenschutzgründen».

Dies liess den Verdacht aufkommen, dass Blancho untergetaucht ist. Doch kurz nachdem 20 Minuten veröffentlichte, meldete sich Blancho auf Twitter mir einem Video zu Wort. Darin macht er sich über die Meldung lustig und erklärt er, dass er sich im Hauptsitz des IZRS in Bern befinde.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Nicolas Blancho wie auch Qaasim Illi keine Steuern zahlen und verschuldet sind. Laut Amtsblatt hat Blancho Krankenkassenrechnungen in der Höhe von knapp 9000 Franken nicht bezahlt.

Wie Illi im September zum «Blick» sagte, können sich die zwei IZRS-Mitglieder die Krankenkasse nicht leisten. «Ich arbeite zu 20 Prozent als Informatiker, und Nicolas Blancho verdient sich seinen Lebensunterhalt als Übersetzer.» Weil die beiden «stark in den Verein eingebunden» sind, ist es laut Illi schwierig, mehr zu arbeiten.

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