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Ist das Krebsgeschwür Korruption unausrottbar?

Der Fifa-Skandal zeigt einmal mehr: Die Schweiz tut sich schwer damit, aus eigenem Antrieb mit unethischen Geschäftspraktiken aufzuräumen.

Die Fifa ist bloss die Spitze des Eisbergs: Logo am Hauptsitz in Zürich. Foto: Walter Bieri (Keystone)
Die Fifa ist bloss die Spitze des Eisbergs: Logo am Hauptsitz in Zürich. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Nun wollen in der Schweiz plötzlich alle gewusst haben, dass die Fifa ein Korruptionssystem ist. Zuvor ist sie allseits geschont und Joseph Blatter von Politikern aller Couleur hofiert worden. Man wollte nicht wahrhaben, dass das «System Fifa» seit langem als Organisation zum Korruptionsexport galt. Und man hatte gerne ignoriert, dass das «System Fifa» im Ausland längst als ein «System Schweiz» wahrgenommen wurde, imagemässig verstärkt mit Bankgeheimnis, Täuschungskultur und Steuerabkommen für Milliardäre.

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