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Islamischer Zentralrat wartet auf Bewilligung für Jahreskonferenz

Wegen Sicherheitsbedenken steht die Bewilligung für das Jahrestreffen des Islamischen Zentralrats noch aus. Ein mutmasslicher Terrorhelfer wurde derweil ausgeladen.

«Wir gehen fest davon aus, dass eine Bewilligung Formsache ist»: Abdel Azziz Qaasim Illi, Sprecher der IZRS (bei der Jahreskonferenz 2013). Foto: Keystone
«Wir gehen fest davon aus, dass eine Bewilligung Formsache ist»: Abdel Azziz Qaasim Illi, Sprecher der IZRS (bei der Jahreskonferenz 2013). Foto: Keystone

Eigentlich ist alles aufgegleist. Der Islamische Zentralrat der Schweiz (IZRS) hat für seine Jahreskonferenz 20 000 Programmhefte drucken lassen, eine zweisprachige Webseite aufgeschaltet und Prediger aus der ganzen Welt organisiert. 2000 Muslime sollen am 29. November an den Grossevent im Forum Fribourg strömen. Was der Zentralrat verschweigt: Für die Veranstaltung fehlt bisher eine Bewilligung. Die Verwalter des Forums haben zwar ihr Einverständnis gegeben, den definitiven Entscheid fällen aber die Behörden. Und die haben vor dem Hintergrund des IS-Terrrors offenbar Sicherheitsbedenken. Bedenken, die vom Konferenz-Programm geschürt werden – auf der Gästeliste stehen mehrere Prediger, die sich im Dunstkreis ­militanter Islamisten bewegen.

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