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In der Romandie gibt es mehr Raseropfer

Laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung sterben im Schweizer Durchschnitt 24 Prozent der Strassenverkehrsopfer bei Raserunfällen. In der Romandie sind es satte 10 Prozent mehr.

Während im Schweizer Schnitt 24 Prozent der Strassenverkehrsopfer auf Geschwindigkeitsunfälle zurück gehen, liegt dieser Anteil in der Romandie bei 34 Prozent. Das meldet das Bfu in seinem Sinus-Report 2008.

Junge sind häufiger in Geschwindigkeitsunfälle verwickelt als Alte, Männer häufiger als Frauen. Von den 18- bis 24-jährigen, die an schweren Unfällen beteiligt waren, wurden 28 Prozent wegen ihres Geschwindigkeitsverhaltens bemängelt. In den anderen Altersklassen waren es maximal 13 Prozent.

Von allen schwer verunfallten Ausländern wurden 17 Prozent wegen ihres Geschwindigkeitsverhaltens bemängelt, bei den Schweizern und Niedergelassenen waren es 13 respektive 14 Prozent.

Weniger Raseropfer als früher

Die Zahl der Todesopfer von Geschwindigkeitsunfällen hat ausserdem abgenommen. Wie dem Sinus-Report 2008 der Bfu zu entnehmen ist, wurden 2007 rund 1350 Menschen bei solchen Unfällen getötet oder verletzt, 1999 waren es knapp 2000 Personen gewesen.

Während die Opferzahlen bei Autoinsassen klar sanken, stiegen sie bei Motorradfahrern leicht an - was laut Sinus-Report mit der Zunahme ihrer Fahrleistung zusammenhängt.

Zu schnell in die Kurve

Allerdings kann man Geschwindigkeitsunfälle nicht einfach mit Raser-Unfällen gleichsetzen. Bei fast der Hälfte der Opfer (625 Tote und Schwerverletzte) war ein zu schnelles Fahren in der Kurve Ursache des Unfalls. Bei 388 war es das Nichtanpassen an die Strassenverhältnisse. Ein Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit kommt erst an dritter Stelle mit 252 Opfern.

SDA/oku

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