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Immer weniger Asylsuchende arbeiten

CVP-Vertreter fordern eine Arbeitspflicht für Asylsuchende unter Zwang zur Abgabe des Lohns. Der Trend geht aber in die andere Richtung – was politisch gewollt ist.

Die Kosten für den Unterhalt von Asylsuchenden durch eine Pflicht zur Arbeit und zur Abgabe des Lohns decken – das ist ein Plan, den der ungarische Rechtspopulist Viktor Orban mit seiner Regierung verfolgt. Ziemlich nahe kommt diesem eine Forderung der CVP-Vertreter in den Staatspolitischen Kommissionen von National- und Ständerat, die diese am Wochenende mittels eines Diskussionspapiers lancierten. Asylsuchende, die auf die Kantone verteilt würden, sollen zu zumutbarer Arbeit verpflichtet werden und so eine Lehre absolvieren können oder direkt auf dem Arbeitsmarkt eingesetzt werden. Einen Lohn sollen sie dafür aber nicht erhalten – denn gleichzeitig fordert die CVP ein Bargeldverbot für Asylsuchende. Stattdessen soll der Verdienst der Asylsuchenden in einen Fonds für das Flüchtlingswesen fliessen.

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