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«Das will ich meiner Partei nicht antun»

FDP-Präsidentin Petra Gössi verzichtet auf eine Bundesrats-Kandidatur. Zumindest vorderhand.

Klare Vorstellungen: Petra Gössi stellt sich primär in den Dienst der Partei. (23. Juni 2018)
Klare Vorstellungen: Petra Gössi stellt sich primär in den Dienst der Partei. (23. Juni 2018)
Gabriele Putzu, Keystone

Die Schwyzer Nationalrätin und nationale FDP-Präsidentin Petra Gössi will vorderhand nicht in die Landesregierung. Wenn die Nachfolge des heutigen Wirtschaftsministers Johann Schneider-Ammann gesucht werde, kandidiere sie selber nicht, sagte sie bei TeleZüri.

Gössi machte ihren klaren Verzicht auf eine Bundesrats-Kandidatur in der Sendung «SommerTalk» des TV-Senders publik, die am Dienstagabend ausgestrahlt wurde. «Ich will das meiner Partei im Wahljahr nicht antun», begründete sie den Entscheid.

Was macht Keller-Sutter?

Gössi wurde verschiedentlich neben der St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter als aussichtsreichste weibliche Kandidatin für die Schneider-Ammann-Nachfolge ins Spiel gebracht. Dieser hatte angekündigt, spätestens bis Ende Legislatur zurückzutreten.

Keller-Sutter, die im Jahr 2010 – damals noch als Regierungsrätin – bei der Bundesratswahl gegen Schneider-Ammann unterlegen war, hat noch nicht bekanntgegeben, ob sie ein zweites Mal für dieses Amt antreten würde. «Es gibt jetzt keine Vakanz und deshalb keinen Auswahlprozess und auch keine Kandidaturen», lautete bis anhin ihre Antwort auf entsprechende Medienanfragen.

SDA/fal

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