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Handeln künftig Ärzte mit Ärzten Tarife aus?

Die geplante Einheitskrankenkasse soll von Bund, Kantonen, Spitälern, Ärzten und Versicherten gemeinsam geführt werden. Funktioniert das? Gegner befürchten Interessenkonflikte und lasche Tarifverhandlungen.

Arzt und Versicherte: Beide wären im Führungsgremium der neuen Einheitskasse vertreten. (Bild: Keystone)
Arzt und Versicherte: Beide wären im Führungsgremium der neuen Einheitskasse vertreten. (Bild: Keystone)

Heute sind die Rollen einigermassen klar verteilt. Geht es zum Beispiel darum, welchen Preis ein Spital für seine Leistungen erhält, verhandeln Vertreter des Spitals mit Vertretern der Krankenkassen. Die einen erbringen die Leistungen – die anderen zahlen. So kann man verhandeln.

Schwieriger vorstellbar ist, wie das künftig läuft, wenn das Volk am 28. September für eine Einheitskasse stimmt, die künftig allein die Grundversicherung übernähme. Der Initiativtext legt ausdrücklich fest, wie das Führungsgremium dieser Einheitskasse zusammengesetzt wäre: Vertreten sein müssten der Bund, die Kantone, die Versicherten sowie die «Leistungserbringer» wie Spitäler und Ärzte.

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