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Hamdanis Ärger: «Nicht einmal ein beruhigendes Wort»

Die ehemalige Schweizer Geisel Libyens, Rachid Hamdani, übt scharfe Kritik am Verhalten der Genfer Behörden in der Affäre Ghadhafi.

Macht seinem Ärger Luft: Rachid Hamdani.
Macht seinem Ärger Luft: Rachid Hamdani.
Keystone

Während seiner Gefangenschaft habe er nie ein Zeichen der Unterstützung erhalten, wirft ihnen Hamdani vor. In einem im «Le Matin» vom Montag veröffentlichten Text macht Hamdani seinem «Ärger gegen die Genfer Behörden» Luft. Obwohl sie die Krise ausgelöst hätten, «haben sie uns nicht einmal ein beruhigendes Wort zukommen lassen (...) während der ganzen Dauer unserer Gefangenschaft, die im Juli 2008 begonnen hatte», schreibt Hamdani in der Westschweizer Tageszeitung.

Dies hatte Hamdani bereits am Sonntagabend in der Sendung «Infrarouge» kritisiert. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA wollte seine Frau am Montag nicht darauf zurückkommen. «Mein Mann hat gesagt, was er zu sagen hatte.»

«Es werden intensive Gefühle sein»

Das Paar drückte dafür seine «Dankbarkeit» gegenüber den Bundesbehörden aus, die «seit Beginn ohne Pause gearbeitet hat». Der Dank Hamdanis gilt auch den «zahlreichen Instanzen und Personen, die sich an der Suche einer Lösung beteiligt haben». Zudem dankten sie Amnesty International und der Schweizer Bevölkerung für die Unterstützung.

Mit grosser Erleichterung hätten sie von der Rückkehr Göldis in die Schweiz erfahren. Die Freude werde komplett sein, «wenn wir Max und seine Frau in unseren Armen halten können», sagte Bruna der SDA. «Es werden intensive Gefühle sein, aber wir denken, dass sie das Wort ‹Ende› hinter diese lange und mühsame Krise setzen werden.»

SDA/jak

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