Zum Hauptinhalt springen

Grüne ohne Lust auf Versöhnung

Der Fraktionschef der Grünen, Balthasar Glättli, plädiert für eine Öko-Allianz mit den Grünliberalen. Das stösst einigen seiner Parteikollegen sauer auf. Sie befürchten eine Verwässerung ihres Profils.

Zum Vergrössern auf die Grafik klicken.
Zum Vergrössern auf die Grafik klicken.

Die Grünen sind als Partei am linken Rand eigentlich an Niederlagen im ­Parlament gewöhnt. Als die Umweltkommission des Ständerats vor einigen Wochen die Volksinitiative «Grüne ­Wirtschaft» mit 9 zu 1 Stimmen bei 3 Enthaltungen zur Ablehnung empfahl, schmerzte dies mehr als sonst. Auf ihrer Website sprachen die Grünen von einem «schwarzen Tag» für ihre Volks­initiative. Was viele besonders ärgerte, war das Verhalten der grossen Partnerin SP. Auch deren Kommissionsmitglieder verweigerten den Grünen ihre Unterstützung. «Die Grünen sind für die SP einfach oft der Juniorpartner», sagt etwa die grüne Nationalrätin Maya Graf. Auch Co-Präsidentin Regula Rytz bedauert die bisher fehlende Unterstützung der SP.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.