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Grosser Ärger bei Freysingers Abgang

Der abgewählte Walliser SVP-Staatsrat hat seinem Nachfolger Christophe Darbellay angeblich eine Amtsübergabe verweigert. Der ehemalige CVP-Chef beklagt sich im Kantonsparlament.

Betrug bei den Staatsratswahlen im Februar: Plakate der Walliser Kandidaten in Martigny. (14. Februar)
Betrug bei den Staatsratswahlen im Februar: Plakate der Walliser Kandidaten in Martigny. (14. Februar)
Alessandro della Valle, Keystone
Die Walliser- und die Schweizer Fahne vor dem Parlamentsgebäude in Sion. (27. März 2017)
Die Walliser- und die Schweizer Fahne vor dem Parlamentsgebäude in Sion. (27. März 2017)
Dominic Steinmann, Keystone
Das Erfolgstrio: Die CVP-Kandidaten Jacques Melly (l.), Christophe Darbellay (M.) und Roberto Schmidt erhielten beim ersten Wahlgang am meisten Stimmen.
Das Erfolgstrio: Die CVP-Kandidaten Jacques Melly (l.), Christophe Darbellay (M.) und Roberto Schmidt erhielten beim ersten Wahlgang am meisten Stimmen.
Olivier Maire, Keystone
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Nach seiner Abwahl soll sich Oskar Freysinger, der umstrittene ehemalige Vorsteher des Walliser Bildungsdepartements, einfach aus dem Staub gemacht haben. Der gewählte frühere CVP-Präsident und Nationalrat Christophe Darbellay beklagte sich im Kantonsparlament über seinen Vorgänger von der SVP.

Laut dem «Walliser Boten» legte Darbellay nahe, Freysinger habe ihm den Amtsantritt erschwert: «Ich habe Oskar Freysinger mehrmals angerufen, um eine geordnete Übergabe durchführen zu können. Eine solche ist nicht zustande gekommen», zitiert die Zeitung den neuen Staatsrat. «Ich habe ein völlig leeres Büro vorgefunden», sagt Darbellay.

Darbellay will mit Freysingers Erbe aufräumen

Die «sehr guten» Dienstchefs hätten den antretenden Vorsteher des Bildungsdepartements in die Dossiers einführen müssen. Darbellay kündigte an, mit Freysingers Hinterlassenschaft aufzuräumen. «Es geht darum, diese Zeit hinter uns zu lassen und die Missstände aufzuarbeiten, die in dieser Zeit entstanden sind.»

Darbellay warf Freysinger im Kantonsparlament auch vor, unter seiner Ägide seien die Regeln nicht eingehalten worden.

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