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Grenzenlose Schweizer Forschung

Schweizer Unternehmen wenden im internationalen Vergleich hohe Beträge für Forschung und Entwicklung auf. Viele Gelder fliessen ins Ausland. Der Handel mit Patenten blüht.

Schweizer Pharmaunternehmen sind besonders aktiv in der Forschung, auch im Ausland: Ein Forscher der Biochemie-Firma Bachem in Bubendorf BL.
Schweizer Pharmaunternehmen sind besonders aktiv in der Forschung, auch im Ausland: Ein Forscher der Biochemie-Firma Bachem in Bubendorf BL.
Keystone

Im Vergleich zu ihren wichtigsten Handelspartnern weise die Schweiz einen aussergewöhnlich hohen Internationalisierungsgrad der Aktivitäten von Forschung und Entwicklung ( F&E) ihrer Unternehmen auf. Die Folge ist laut einer Studie des Bundesamts für Statistik (BFS) eine markante Internationalisierung der Schweizer Forschung und Entwicklung.

Mit 15,8 Milliarden Franken wendeten die Schweizer Zweigunternehmen im Ausland 2008 deutlich mehr für F&E auf als alle in der Schweiz niedergelassenen Unternehmen zusammen (12 Milliarden Franken).

Pharma hat die Nase vorn

Dabei gibt die Pharmaindustrie den Ton an. 2008 erbrachten die Pharmaunternehmen 4,6 Milliarden Franken für in der Schweiz durchgeführte F&E-Aktivitäten, während deren Zweigunternehmen im Ausland 10,6 Milliarden aufwendeten. Die Ein- und Ausfuhr von F&E sowie von Technologien wie Patenten nimmt ständig zu. Bis 2008 hatten sich die Ausfuhren innerhalb von zehn Jahren mehr als vervierfacht und die Einfuhren verfünffacht.

Diese Zahlen widerspiegeln eine zunehmende Integration der Schweizer F&E in einer immer stärker globalisierten Wissensgesellschaft, schreibt das BFS. Dabei ergänzen sich nationale und internationale Forschung.

Der Bund unterstützte 2008 die internationalen Forschungsprojekte mit 475 Millionen Franken. Die Schweizer Forscherinnen und Forscher werden stark in diese Projekte, insbesondere in die Forschungsrahmenprogramme der EU, eingebunden.

SDA/rub

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