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Gotthardlinie nach Unfall gesperrt

Auf der Gotthardlinie ist am Morgen in einem Tessiner Tunnel eine Baumaschine auf vier stehende Schotterwagen geprallt. Die Bahnverbindung ins Tessin bleibt bis Mitternacht gesperrt.

Verletzte gab es nicht, doch musste die Strecke Biasca-Airolo gesperrt werden. Ein Unterbruch bis Betriebsschluss wurde erwartet. Für die Reisenden gibt es grössere Verspätungen.

Nach Angaben der SBB prallte um 9.30 Uhr eine Baumaschine zwischen Giornico und Lavorgo im Kehrtunnel «Travi» auf eine Gruppe stehender Schotterwagen. Dabei entgleiste das rund 72 Tonnen schwere Baufahrzeug mit einer Achse. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Zugverkehr auf der Strecke Biasca-Airolo musste in der Folge für die Bergungsarbeiten vollständig gesperrt werden. Laut SBB gestalteten sich die Arbeiten schwierig, weil sich der Unfall ungefähr 700 Meter im Tunnelinnern ereignete.

Die vollständige Sperre führte für die Reisenden aus dem und ins Tessin zu grösseren Verspätungen bis zu einer Stunde, wie ein SBB-Sprecher auf Anfrage sagte: Zwischen Airolo und Biasca waren Ersatzbusse im Einsatz, die Fernverkehrszüge wurden an diesen beiden Bahnhöfen gewendet. Die Reisenden aus und nach Italien wurden via Lötschberg-Achse umgeleitet. Für die Reisenden wurde eine kostenlose Infoline unter der Nummer 0800 99 66 33 eingerichtet.

AP/grü

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