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Gotthard-Entscheid soll vor den Wahlen kommen

Für einen kleinen Eklat in der Tunnel-Debatte sorgte Roger Nordmann. Ansonsten kam der Gotthard-Entscheid im Nationalrat, wie er kommen musste.

Der verfassungsmässige Alpenschutz werde gewahrt, sagte Gabi Huber (FDP, UR) an die Adresse der Tunnelgegner. Foto: Keystone
Der verfassungsmässige Alpenschutz werde gewahrt, sagte Gabi Huber (FDP, UR) an die Adresse der Tunnelgegner. Foto: Keystone

Zehn Jahre nach der sogenannten Avanti-Abstimmung wird das Volk erneut über einen zweiten Strassentunnel durch das Gotthardmassiv zu entscheiden haben. Das Votum des Nationalrats für die Gotthardvorlage kam gestern mit 109 zu 74 Stimmen zustande. SP, Grüne und Grünliberale traten geschlossen gegen die neue Röhre an, die Bürgerlichen waren fast einhellig dafür. In der CVP-EVP-Fraktion gab es bloss zwei Gegenstimmen (Barbara Schmid-Federer, Maja Ingold), bei den Freisinnigen nur eine (Christa Markwalder). Der Ständerat hatte das Projekt bereits im Frühjahr gutgeheissen. Die Gegner werden nun ihr Referendum lancieren und sofort mit der Unterschriftensammlung beginnen.

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