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Genfer Rechte legt massiv zu

Das populistische Mouvement Citoyens Genevois und die SVP siegen in den Parlaments- und Regierungswahlen. Die definitiven Resultate folgen heute.

Philippe Reichen, Genf
Freudentaumel beim MCG: Parteigänger tragen Parteipräsident Roger Golay zum Eingang des Wahlzentrums in der Universität. (6. Oktober 2013)
Freudentaumel beim MCG: Parteigänger tragen Parteipräsident Roger Golay zum Eingang des Wahlzentrums in der Universität. (6. Oktober 2013)
Keystone

Knapp die Hälfte der Stimmzettel war ausgezählt, als das Mouvement Citoyens Genevois (MCG) gestern Nachmittag triumphal ins Wahlzentrum einzog. Die Bürgerbewegung dürfte im Grossen Rat 5 Sitze hinzugewinnen, also neu 21 Sitze belegen. Stärker wird nur noch die FDP mit voraussichtlich 24 Sitzen sein. Darüber hinaus rangieren für das MCG im ersten Wahlgang der Staatsratswahlen zwei Kandidaten auf den ersten sieben Plätzen: Mauro Poggia und Eric Stauffer. Und so thronte MCG-Präsident Roger Golay stolz auf den Schultern zweier kräftiger Parteikollegen, um ihn herum ein Meer aus Parteifahnen, und alle Mitglieder sangen mit voller Inbrunst die Genfer Kantonshymne «Cé qu’è lainô» (Ce qui est en haut).

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