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Fusions-Tweet regt Grünen-Debatte an

«Wie wärs mit dem Projekt Wiedervereinigung der Grünen und der GLP?», stellt Aargaus Grünen-Präsident in den Raum.

Was nun? Zu nah, oder zu fern? Im «Tages-Anzeiger» verlangt der linke Parteiflügel der Grünen, dass sich die Partei klarer von den Grünliberalen abgrenzt. In die Gegenrichtung äugt nun offenbar der Parteipräsident der Grünen des Kantons Aargau, wie ein Tweet von Jonas Fricker vom Sonntag suggeriert.

Die Kräfte könnten gebündelt werden, so die Idee. Die Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl, Irène Kälin, winkt ab: «Das ist für mich absolut keine Option, eine solche Fusion würde die Grünen spalten», sagt sie der «Aargauer Zeitung». Parteikollege und Kantonsparlamentarier Robert Obrist sieht das offenbar anders: «Es ist eine Überlegung wert, die Kräfte im grünen Lager zu bündeln, denn: Wahltag ist Zahltag, und der soll möglichst gut ausfallen.» Geteilt sind die Meinungen laut dem Zeitungsbericht auch bei den Grünliberalen.

Bereits im letzten Herbst hatte Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli zusammen mit dem GLP-Präsidenten Martin Bäumle eine ­engere Zusammenarbeit der beiden Parteien angeregt. Kritiker warnten davor, die Grünen würden so ihr Profil aufweichen.

Sein Tweet vom Sonntagabend wurde Jonas Fricker aber wohl etwas zu heiss, worauf er sich nochmals via Twitter meldete:

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