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Fünf Journalisten gewinnen gegen die Fifa

Bis vor Bundesgericht zogen zwei Fifa-Funktionäre, um zu verhindern, dass Journalisten Einblick in ein eingestelltes Korruptionsverfahren erhalten. Dort blitzten sie jetzt ab. Der Fifa könnte nun Ungemach drohen.

Muss sich schon seit längerem Korruptionsvorwürfe gefallen lassen: Fifa-Präsident Sepp Blatter an einer Pressekonferenz.
Muss sich schon seit längerem Korruptionsvorwürfe gefallen lassen: Fifa-Präsident Sepp Blatter an einer Pressekonferenz.
Keystone

5,5 Millionen Franken Wiedergutmachung zahlten zwei Fifa-Funktionäre, danach stellte die Staatsanwaltschaft Zug ein Verfahren gegen die beiden und gegen den Weltfussballverband wegen Veruntreuung und ungetreuer Geschäftsbesorgung ein. Das war vor zwei Jahren. Fünf Journalisten verlangten damals Einsicht in die Einstellungsverfügung der Zuger Justizbehörden. Staatsanwaltschaft und das Zuger Obergericht hiessen die Gesuche gut, doch die beiden Funktionäre zogen gegen die Herausgabe des Dokuments bis vor Bundesgericht.

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