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Freidenker wollen Gipfelkreuze verbieten

Gerade erst machte ihr Kampf gegen Kruzifixe im Schulhaus von Triengen Schlagzeilen. Jetzt plant der Atheisten-Verein seine nächste Aktion.

Braucht heute eine Baubewiligung: Gipfelkreuz, hier auf dem Piz Alun vor dem verschneiten Panorama des Pizol in St. Gallen.
Braucht heute eine Baubewiligung: Gipfelkreuz, hier auf dem Piz Alun vor dem verschneiten Panorama des Pizol in St. Gallen.

Die Freidenker-Vereinigung Schweiz will, dass künftig keine Kreuze und Kruzifixe mehr auf den Berggipfeln aufgestellt werden. Das berichten die «Zentralschweiz am Sonntag» und der «Blick». Als Argument geben die Atheisten an, die Berge seien öffentlicher Raum, und der solle frei sein von religiösen Zeichen.

Der Verein machte in der vergangenen Woche Schlagzeilen, als ein Mitglied aus Triengen auf juristischem Wege erreichte, dass in den Schulzimmern seiner Kinder keine Kruzifixe, sondern nur noch einfache Kreuze hängen. Am Freitag sagte der gebürtige Deutsche gegenüber den Medien, er und seine Familie seien nach dem Entscheid mit dem Tod bedroht worden, weshalb er nun das Land verlasse.

Von den Behörden Zurückhaltung erwartet

Heute nun sagt Reta Caspar, Geschäftsführerin der Freidenker, der Verein wolle «keine neuen Gipfelkreuze». Die meisten der Kreuze seien schon vor Jahren aufgestellt worden. Heute brauche es dafür eine Baubewilligung. «Und da erwarten wir von den Behörden, dass sie äusserste Zurückhaltung üben.»

Letztes Jahr hatte ein Freiburger Bergführer in seiner Heimat aus Protest gegen die Kirche mehrere Gipfelkreuze umgesägt. Er hatte angekündigt, eine Volksinitiative gegen die Kreuze zu lancieren. Die Freidenker sagten gegenüber «Blick», sie würden eine solche Initiative unterstützen.

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