Zum Hauptinhalt springen

Flüchtiger Verwahrter: Sein Ausgang war von Bern abgesegnet

Der äusserst gefährliche und nicht therapierbare Vergewaltiger und Mörder Jean-Louis B. durfte mehrmals begleitet spazieren gehen. Mit dem Segen der zuständigen Berner Behörde. Zuvor hatte der Amtsvorsteher das Gegenteil behauptet.

Polizisten der Neuenburger Kantonspolizei suchen nach dem Flüchtigen. (28 Juni 2011)
Polizisten der Neuenburger Kantonspolizei suchen nach dem Flüchtigen. (28 Juni 2011)
Keystone
Ein Polizist lässt einen Spürhund an einem Gegenstand schnüffeln, der Jean-Louis B. gehört hat.  (KEYSTONE/Dominic Favre)
Ein Polizist lässt einen Spürhund an einem Gegenstand schnüffeln, der Jean-Louis B. gehört hat. (KEYSTONE/Dominic Favre)
Keystone
Auch diese Sondereinheit ist dabei: Das Lausanner Detachement d'action rapide et de dissuasion (Dard) wurde ursprünglich für Anti-Terror-Einsätze gegründet. (Archivbild 24. Juni 2010)
Auch diese Sondereinheit ist dabei: Das Lausanner Detachement d'action rapide et de dissuasion (Dard) wurde ursprünglich für Anti-Terror-Einsätze gegründet. (Archivbild 24. Juni 2010)
Keystone
1 / 7

Seit Montagnachmittag ist Jean-Louis B. auf der Flucht. Der verwahrte Vergewaltiger und Mörder verbrachte gut vierzig Jahre seines Lebens hinter Gittern. In den 1970er-Jahren hatte der wegen mehrfacher Vergewaltigung verurteilte B. auf seinem ersten unbegleiteten Freigang eine 17-Jährige vergewaltigt und brutal getötet. Jahre später, wieder auf Hafturlaub, hatte er seine Psychologin, die sich für Hafterleichterungen eingesetzt hatte, vergewaltigt. B. gilt als nicht therapierbar.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.