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Fehlbare Gutachter sollen ihren Job verlieren

Mit einer Initiative verlangt Anita Chaaban, dass Beamte entlassen werden, wenn von ihnen beurlaubte Straftäter rückfällig werden.

Anita Chaaban (rechts) am Dienstag bei der Präsentation der zwei Initiativen in Buchs, SG. Foto: Arno Balzarini (Keystone)
Anita Chaaban (rechts) am Dienstag bei der Präsentation der zwei Initiativen in Buchs, SG. Foto: Arno Balzarini (Keystone)

Die Urheberin der vom Volk angenommenen Verwahrungsinitiative, Anita Chaaban, strebt einen noch härteren Umgang mit Sexual- und Gewaltstraftätern an. Sie hat gestern jene zwei Volksinitiativen lanciert, die sie schon vor einiger Zeit angekündigt hatte. Zum einen verlangt sie ein nationales Register für rechtskräftig verurteilte Sexual- und Gewaltstraftäter. Zum andern soll der Staat haften, wenn beurlaubte oder vorzeitig freigelassene Täter rückfällig werden. Jene Personen, welche den Urlaub bewilligt haben, sollen zudem zwingend ihren Job verlieren, wenn ihre «Fehlentscheidung zum Tod, zu einer schweren Körperverletzung oder zu einer Vergewaltigung» führt, steht im gestern publizierten Initiativtext.

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