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FDP und SVP legen zu – Grüne ändern Wahlstrategie

Der Trend der Kantonalwahlen im Baselland setzt sich in Luzern fort. Nun reagiert die grüne Parteispitze.

«Es braucht nun einen Effort»: Fraktionschef Balthasar Glättli (l.) über seine Grüne Partei vor den Zürcher Wahlen. Foto: Lukas Lehmann (Keystone)
«Es braucht nun einen Effort»: Fraktionschef Balthasar Glättli (l.) über seine Grüne Partei vor den Zürcher Wahlen. Foto: Lukas Lehmann (Keystone)

Im Februar minus 4 Sitze im Baselbiet und nun minus 2 Sitze in Luzern: Der Auftakt ins Wahljahr ist den Grünen gründlich missglückt. Die Parteispitze zieht die Konsequenzen daraus: «Wir werden unser Wahlkampfprogramm anpassen», sagt Vizepräsident Bastien Girod. Seit der Aufhebung des Euro-Franken-Mindestkurses würden SVP und FDP die Angst vor dem wirtschaftlichen Niedergang schüren. Den Grünen sei es bisher nicht gelungen, dagegenzuhalten, räumt Girod ein. Dies will die Partei ändern, indem sie die wirtschaftlichen Chancen ihres Prestigeprojekts nun stärker in den Vordergrund rückt. «Die Energiewende schafft Jobs, ist also nicht primär ein Kostenfaktor, wie die Bürgerlichen behaupten, sondern ein wichtiger Standortfaktor», so Girod.

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