Zum Hauptinhalt springen

Ex-Präsident von Servette verurteilt

Das Genfer Strafgericht hat den ehemaligen Präsidenten des FC Servette, Marc Roger, der Misswirtschaft und der falschen Beurkundung schuldig gesprochen.

Vom Vorwurf des betrügerischen Konkurses und des Betrugs im Zusammenhang mit der Pleite des Fussballclubs Servette-Genf wurde der 45-jährige Franzose Marc Roger dagegen freigesprochen. Das Strafmass ist noch nicht bekannt.

Der mitangeklagte Genfer Geschäftsmann und Manor-Patron Olivier Maus wurde als ehemaliger Co-Präsident und Verwaltungsrat ebenfalls der Misswirtschaft für schuldig befunden. Einen Schuldspruch wegen falscher Beurkundung gab es schliesslich auch für die französische Anwältin Marguerite Fauconnet.

Schulden angehäuft

Roger war unter anderem vorgeworfen worden, nach der Übernahme des Clubs im Februar 2004 über zwölf Millionen Schulden angehäuft zu haben. Anfangs 2005 ging der 115 Jahre alte Genfer Traditionsverein Konkurs und die Spieler standen vor dem Nichts.

Die Verteidigung Rogers hatte einen Freispruch verlangt und den ganzen Prozess als juristische Entgleisung kritisiert. Roger sei ein maroder Club verkauft worden. Danach sei er Opfer einer Hetzjagd geworden, während man seine Vorgänger in Ruhe gelassen habe. Roger sass bereits 22 Monate in Untersuchungshaft. Auch die Verteidiger der beiden Mitangeklagten hatten Freisprüche gefordert.

AP/vin

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch