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Expo-Sesselbahn sorgt nicht für Höhenflüge

Eigentlich sollte sie die Schweiz in ein gutes Licht rücken. Doch die Sesselbahn beim Expo-Pavillon in Shanghai streikt immer wieder.

Nicht nur gute Werbung für die Schweiz: Die Sesselbahn in Shanghai, hier beim Besuch von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey (Mitte) und Delegierten im Juni.
Nicht nur gute Werbung für die Schweiz: Die Sesselbahn in Shanghai, hier beim Besuch von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey (Mitte) und Delegierten im Juni.

Sie soll den Besuchern der Weltausstellung in Shanghai Freude bereiten und von der Schweiz ein modernes, fröhliches Image vermitteln: die Sesselbahn, die täglich Besucher über das begrünte Dach des Schweizer Expo-Pavillons trägt.

Doch die Bahn sorgt offenbar für Probleme, wie die NZZ berichtet. Zuerst seien die Steuerungskabel ausgefallen, später seien die Sessel bei Regen ins Rutschen geraten und schliesslich hätten die Gummiräder der Befestigung frühzeitige Alterserscheinungen gezeigt. Am Ende habe man sich für eine Generalüberholung entschieden – kurz vor dem Nationalfeiertag zum 1. August. «Die Bahn stand eine Woche still und konnte erst gerade vor dem Eintreffen der Schweizer Gäste ihren Betrieb wieder aufnehmen.»

Die Bahn sei halt ein «Prototyp», sagte dazu Roberto Balzaretti gegenüber der NZZ. Der Generalsekretär des EDA hielt die Rede zum Nationalfeiertag vor dem Pavillon. Innovationen hätten immer ihre Risiken. Und Pavillon-Betreiber Manuel Salchli erklärte, auch andere Länder hätten mit ihren Pavillons Schwierigkeiten wegen der andauernden Hitzewelle.

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