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Europa braucht Flüchtlinge

Wissenschaftler plädieren für eine Abkehr von «Abschottungspolitik» und «Festungsdenken» – die These ist umstritten.

Daniel Ballmer
Nach UNO-Angaben sind 2013 16,7 Millionen Menschen aus dem Heimatland geflohen: Asylbewerber aus Eritrea demonstrieren in Lausanne für eine menschenwürdige Unterbringung. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)
Nach UNO-Angaben sind 2013 16,7 Millionen Menschen aus dem Heimatland geflohen: Asylbewerber aus Eritrea demonstrieren in Lausanne für eine menschenwürdige Unterbringung. Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Das Fazit erstaunt. Zumindest auf den ersten Blick. Europa müsse in seiner Asyl- und Flüchtlingspolitik endlich von seinem «Festungsdenken» wegkommen – aus gesellschaftspolitischen Gründen, aber auch aus demografischen und sogar aus wirtschaftlichen Gründen. Zu diesem Schluss kommen Mitarbeiter des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit an der Uni Bonn in ihrer kürzlich veröffentlichten Arbeit «Zutritt zur Festung Europa? Neue Anforderungen an eine moderne Asyl- und Flüchtlingspolitik».

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