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EU will keine Kompromisse mehr

Die Schweiz wäre gerne ein privilegierter Partner. Doch aus Sicht der EU hat der Bilateralismus keine Zukunft mehr.

Der Grundstein wird gelegt: Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande gründen die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).
Der Grundstein wird gelegt: Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande gründen die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).
Keystone
Handelshemmnisse zwischen der Schweiz und den EWG-Staaten werden abgebaut: Bundesrat Ernst Brugger (am Tisch Zweiter von rechts) unterzeichnet am 23. Juli 1972 in Brüssel den Freihandelsvertrag mit der EWG.
Handelshemmnisse zwischen der Schweiz und den EWG-Staaten werden abgebaut: Bundesrat Ernst Brugger (am Tisch Zweiter von rechts) unterzeichnet am 23. Juli 1972 in Brüssel den Freihandelsvertrag mit der EWG.
Keystone
Der erste EU-Ratspräsident: Herman van Rompuy wird die Stimme der EU in der Welt. Der Belgier verdankt den Posten dem Vertrag von Lissabon, der die Union wieder ?t machen soll.
Der erste EU-Ratspräsident: Herman van Rompuy wird die Stimme der EU in der Welt. Der Belgier verdankt den Posten dem Vertrag von Lissabon, der die Union wieder ?t machen soll.
Keystone
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Die Beziehung ist in die Jahre gekommen, man hat sich auseinandergelebt. Zuletzt hat man sich nur noch im Kreis gedreht, wenn man sich traf. Auch Bundespräsidentin Doris Leuthard wird das erleben, wenn sie nächsten Montag in Brüssel auf die EU-Spitze tri?t. Die Gespräche mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und dem neuen EUPräsidenten Herman Van Rompuy werden hö?ich verlaufen, doch die Botschaft im Brüsseler Europaviertel an die Schweizerin wird klar sein: Die ungleiche Beziehung muss sich neu er?nden, sonst hat sie keine Zukunft mehr.

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