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EU: «Sofortige Heimkehr» Göldis wäre wichtiges Zeichen

Die EU-Kommission hat die Freilassung Max Göldis aus dem Gefängnis in Libyen begrüsst und hofft auf seine baldige Rückkehr in die Schweiz.

EU fordert: «Sehr bald in die Schweiz zu seiner Familie zurückkehren und wieder ein normales Leben aufnehmen kann».
EU fordert: «Sehr bald in die Schweiz zu seiner Familie zurückkehren und wieder ein normales Leben aufnehmen kann».
AFP

«Die sofortige Rückkehr in seine Heimat wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Lösung des bilateralen Konflikts zwischen der Schweiz und Libyen», hält die Kommission in einem Communiqué fest.

In einer gemeinsamen Erklärung geben EU-Aussenbeauftragten Catherine Ashton und der EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström ihrer Hoffnung Ausdruck, dass Göldi «sehr bald in die Schweiz zu seiner Familie zurückkehren und wieder ein normales Leben aufnehmen kann». Der Schlüssel, um den Disput zwischen der Schweiz und Libyen zu lösen, seien Gespräche und positiven Gesten von beiden Seiten, hält die Kommission fest.

EU-Intervention

Asthon und Malmström hatten schon vorher mehrmals «von beiden Seiten» Zeichen des guten Willens gefordert. Die EU wurde in den Streit involviert, als Libyen anfangs Februar verkündete, keine Visa mehr an Bürger der Schengenländer auszustellen. Dies war als Gegenmassnahme zur Aktion der Schweiz gedacht, die zuvor über 150 im Schengenraum «nicht erwünschte» Libyer ins Schengeninformationssystem eingab.

Auslöser für die Krise zwischen Libyen und der Schweiz war die vorübergehende Festnahme von Hannibal Ghadhafi, Sohn von Machthaber Muammar al-Ghadhafi, und dessen Gattin wegen Misshandlung von Hausangestellten im Sommer 2008. Als Retourkutsche hinderte Libyen zwei Schweizer Geschäftsleute an der Ausreise. Einer ist mittlerweile frei, der andere, Göldi, sass fast vier Monate lang in Tripolis im Gefängnis.

SDA/mt

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