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ETH plant Ausländer-Quote

An der ETH Lausanne studieren bald 10'000 Studenten – die Hälfte davon aus dem Ausland. Nun will die Hochschule die Notbremse ziehen.

Ein Numerus clausus für ausländische Studierende soll bald Standard sein: Die ETH Lausanne EPFL. (9. August 2012.)
Ein Numerus clausus für ausländische Studierende soll bald Standard sein: Die ETH Lausanne EPFL. (9. August 2012.)
Alessandro Della Bella

Für die ETH in Zürich und Lausanne wird eine Rechtsgrundlage geschaffen, die die Einführung eines Numerus clausus für ausländische Studierende möglich macht. Dies berichtet die «Schweiz am Sonntag».

Insbesondere die ETH Lausanne stosse an ihre Kapazitätsgrenzen. Bald werde sie die 10'000er-Marke sprengen, berichtet die Zeitung. Die Hälfte aller Studenten stammt aus dem Ausland. «Viel grösser wollen wir nicht werden», sagt Patrick Aebischer, Präsident der ETH Lausanne. «Deshalb ist ein Numerus clausus für ausländische Studenten unumgänglich.»

Die Grundlage dafür legt zurzeit der ETH-Rat. Er hat an seiner letzten Sitzung eine Gesetzesänderung beantragt. So sollen die Hochschulen künftig die Zulassung für ausländische Studenten beschränken können, wenn das aus Kapazitätsgründen nötig wird. Neu soll dies bereits für erstsemestrige Bachelor-Studenten gelten. Ein entsprechender Antrag wurde dem Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung übergeben. Frühestens 2017 wird die Änderung in Kraft treten. Weniger dringend ist die Situation an der ETH Zürich. Dort ist das Wachstum zum Teil gewollt.

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