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«Es ist sehr untypisch, dass Christoph Blocher informiert wurde»

Christoph Blocher war auf die Hausdurchsuchung vorbereitet. Die Staatsanwaltschaft müsse für ihr Vorgehen triftige Gründe gehabt haben, sagt Strafrechtler Peter Cosandey.

Hausdurchsuchung in Herrliberg: Personen auf dem Weg zu den Büros der EMS-Chemie auf dem Grundstück der Villa von Christoph Blocher. (21. März 2012)
Hausdurchsuchung in Herrliberg: Personen auf dem Weg zu den Büros der EMS-Chemie auf dem Grundstück der Villa von Christoph Blocher. (21. März 2012)
Keystone
Vergebliche Beweissuche? Die Zürcher Staatsanwaltschaft hatte Blochers Rechtsvertreter bereits am Tag vor der Hausdurchsuchung über das Strafverfahren informiert. Auf dem Grundstück der Villa von Christoph Blocher.
Vergebliche Beweissuche? Die Zürcher Staatsanwaltschaft hatte Blochers Rechtsvertreter bereits am Tag vor der Hausdurchsuchung über das Strafverfahren informiert. Auf dem Grundstück der Villa von Christoph Blocher.
Keystone
Zuvor wurde der ehemalige Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand in der Sache einvernommen – als Auskunftsperson, ein Status, der in Strafverfahren sowohl möglichen Verdächtigen als auch Geschädigten verliehen wird.
Zuvor wurde der ehemalige Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand in der Sache einvernommen – als Auskunftsperson, ein Status, der in Strafverfahren sowohl möglichen Verdächtigen als auch Geschädigten verliehen wird.
Keystone
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Christoph Blocher dürfte von der bei ihm durchgeführten Hausdurchsuchung nicht sonderlich überrascht gewesen sein. Wie Corinne Bouvard, die Sprecherin der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, gegenüber dem «Tages-Anzeiger» bestätigte, wurde Blochers Anwalt bereits am Montag über das gegen ihn eröffnete Strafverfahren informiert. Mit dem Wissen um den bisherigen Verlauf der Affäre Hildebrand wird Blocher nach dieser Ankündigung wohl klar gewesen sein, dass bei ihm eine Hausdurchsuchung bevorsteht.

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