Zum Hauptinhalt springen

Es fehlen 58'000 Tonnen Kartoffeln

Die diesjährige Kartoffelernte in der Schweiz ist zu klein für die Nachfrage, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID). Die Kartoffelpreise steigen deshalb an.

Bauern interessieren sich immer weniger für Kartoffeln: Der Anbau des Nachtschattengewächses ist nicht lukrativ.
Bauern interessieren sich immer weniger für Kartoffeln: Der Anbau des Nachtschattengewächses ist nicht lukrativ.
Keystone

So werde in diesem Jahr eine Gesamtkartoffelernte von 408'300 Tonnen erwartet, 16,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Dem stehe ein steigender Konsum von Kartoffeln gegenüber.

Laut LID kehren immer mehr Bauern der Kartoffelproduktion den Rücken. Die Anbaufläche sei gegenüber dem Vorjahr um 600 Hektaren gesunken, ein Trend, der schon seit Jahren anhalte.

Die arbeitsintensive Kartoffelproduktion verliere zunehmend an Attraktivität, viele Bauern setzten statt dessen auf Grasland und Milchproduktion. In der Westschweiz stiegen viele auf Weizen um.

SDA/bru

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch