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«Es besteht ein deutlich erhöhtes Rückfallrisiko»

Zweiter Prozesstag gegen Peter Hans Kneubühl: Die Gutachterin hält ihn für schuldunfähig und spricht sich für eine Therapiemassnahme in einer geschlossenen Umgebung aus. Auch Kneubühl will wissen, warum.

Regionalgericht in Biel: Hier findet der Prozess gegen Peter Hans Kneubühl statt, der voraussichtlich eine Woche dauern wird. (7. Januar 2013)
Regionalgericht in Biel: Hier findet der Prozess gegen Peter Hans Kneubühl statt, der voraussichtlich eine Woche dauern wird. (7. Januar 2013)
andro Campardo, Keystone
Gibt Auskunft: Philipp Kunz, der Anwalt von Peter Hans Kneubühl beantwortet vor dem Gerichtsgebäude Fragen der Journalisten. (7. Januar 2013)
Gibt Auskunft: Philipp Kunz, der Anwalt von Peter Hans Kneubühl beantwortet vor dem Gerichtsgebäude Fragen der Journalisten. (7. Januar 2013)
Sandro Campardo, Keystone
Wegen Fehlern und Missverständnissen dokumentierte eine detaillierte Untersuchung den Polizeieinsatz. Im Bild Experte Hanspeter Uster, Regierungsrat Hans-Jürg Käser und Polizeikommandant Stefan Blättler (v. l. n. r.) an einer Medienkonferenz.
Wegen Fehlern und Missverständnissen dokumentierte eine detaillierte Untersuchung den Polizeieinsatz. Im Bild Experte Hanspeter Uster, Regierungsrat Hans-Jürg Käser und Polizeikommandant Stefan Blättler (v. l. n. r.) an einer Medienkonferenz.
Keystone
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Als Peter Hans Kneubühl mit seinem Verteidiger den Gerichtssaal betritt, wirkt er richtig gelöst. «Guten Morgen miteinander», grüsst er alle freundlich und setzt sich. Dabei sagt heute eine Gutachterin aus, deren Befund Kneubühl rundweg ablehnt. Denn die psychiatrische Sachverständige, Anneliese Ermer, Professorin für Forensische Psychiatrie an der Universität Bern, ist der Meinung, dass Kneubühl von einem Wahn besessen ist und darum nicht zurechnungsfähig.

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