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Einwanderung nach Punkten

Die SVP denkt darüber nach, die Einwanderung mit einem Punktesystem zu begrenzen. Bei genügend Punkten erhält der Anwärter eine Bewilligung. In Australien ist dies bereits Realität.

«Man kann Verträge kündigen»: Toni Brunner und Christoph Blocher an der Medienkonferenz.
«Man kann Verträge kündigen»: Toni Brunner und Christoph Blocher an der Medienkonferenz.
Keystone

Das australische Einwanderungssystem ist komplex, unübersichtlich, gelegentlich widersprüchlich, bürokratisch und gemäss seinen Kritikern unfair und willkürlich. Es gibt eine Vielzahl von Kategorien – von der Familienzusammenführung bis hin zur Einwanderung von wohlhabenden Geschäftsleuten.

Bei der Zuwanderung von Berufsleuten – der wichtigsten Kategorie – ist der sogenannte Punktetest ein Instrument, mit dem potenzielle Interessenten selbst schnell herausfinden können, ob sie überhaupt eine Chance haben, eines der begehren Visa zu erhalten. Die australischen Immigrationsbehörden erteilen für Ausbildung, berufliche Erfahrung, Weiterbildung, den Grad der Beherrschung der englischen Sprache, Gesundheit und Alter jeweils eine gewisse Anzahl Punkte. Erreicht ein Anwärter die von der Regierung festgesetzte Gesamtpunktzahl, hat er gute Chancen, eine Einwanderungsbewilligung zu erhalten. Sich nicht einmal bemühen müssen Anwärter über 45 Jahren, die schlecht Englisch sprechen und keine gute Ausbildung haben.

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